ERFORSCHEN - BEWAHREN

Die Initialzündung zum Beginn der nunmehrigen Restaurierungsarbeiten kam vom Stainacher Bürger Leopold Löffler, welcher den namhaften Betrag von ATS 500.000, / € 36.400, zur Rückführung der im Diözesanmuseum Graz befindlichen Heiligenfiguren widmete.

Der darauf gebildete Arbeitskreis für die anstehenden Restaurierungsarbeiten bestehend aus dem Pfarrer von Stainach, Dechant Mag. Luis Schlemmer, Siegfried Granegger, Wolfgang Lechner und Dipl.-Ing. Hermann Kainz gab zu bedenken, dass noch vor Rückführung der Figuren dringend er-forderliche bauliche Sanierungen im Innenbereich der Kirche zu erfolgen hätten.
In dieser ersten Bauphase war Herr Ing. Harald Berger vom Bischöflichen Bauamt eine fachkundige Unterstützung für den Arbeitskreis.
Der frühzeitige und intensive Kontakt mit dem Bundesdenkmalamt, vertreten durch Herrn Dipl.-Ing. Alois Murnig, führte zu klar nachvollziehbaren Entscheidungen auf fachlicher Ebene. Auf Empfehlung des Bundesdenkmalamtes wurde für die Vorentwurfsplanung Herr Architekt Dipl.-Ing. Friedrich Mayer aus Graz beigezogen.

Schon zu Beginn der Restaurierungsarbeiten integrierte sich der Arbeitskreis im Verein Schloss Trautenfels unter dessen Obmann Hofrat Dipl.-Ing. Karl Glawischnig. Wertvolle fachliche Unter-stützung wurde uns von dieser Seite immer wieder zuteil.

Um einen künftig zu erwartenden Schaden vom Bauwerk, den wertvollen Figuren und den Malereien abzuwenden, wurde als erste Maßnahme mit der Drainagierung und Entfeuchtung der Mauern sowie mit der Sanierung der schadhaften Innenputzflächen begonnen.

Da die anstehende Generalsanierung das vorhandene Budget bei weitem überstieg, mussten Über-legungen für die Aufbringung weiterer finanzieller Mittel angestellt werden.

Neben beachtlichen Zuwendungen durch das Bundesdenkmalamt, den Revitalisierungsfond des Landes Steiermark, die Diözese Graz-Seckau und die Marktgemeinde Stainach als öffentliche Förderstellen wurde auch ein Spendenaufruf von Siegfried Granegger mittels eines Folders initiiert.

Zur freudigen Überraschung aller zeigten sowohl die Pfarrbevölkerung von Stainach, aber auch ehemalige Stainacher Bürger eine besonders hohe Spendenbereitschaft. So konnte die beachtliche Summe von rund ATS 1,4 Millionen / € 102.000, erreicht werden.