RESTAURIERUNG

Restaurierung
Detail der Nordwand, Schadensbild
 
Schon im 19. Jahrhundert erfolgte die erste umfassende Restaurierung und Sanierung, die aber das Original zu weit veränderte, im 20. Jahrhundert waren hauptsächlich nur Instandhaltungsmaßnahmen angesagt, erst ab 1997 wurde der Innenraum der Kirche etappenweise gründlich konserviert und restauriert und dabei möglichst auf das Original rückgeführt.

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Univ.-Prof. Dr. Günther Jontes

Solche Schäden summieren sich und schädigen den Bestand eines Bauwerkes, sodass am Beginn des neuen Jahrtausends eine »Jahrhundertrestaurierung« ins Auge gefasst werden musste. Ein Restaurierungskomitee unter dem Stainacher Dechant Luis Schlemmer, Siegfried Granegger und Wolfgang Lechner begann unter dem Namen »Arbeitskreis Niederhofen« das technisch schwierige und wirtschaftlich wagemutige Werk einer vorerst anzustrebenden Innenrestaurierung. Zwei Haupt-komplexe waren dabei zu bewältigen: Die bauliche Sanierung und konservatorisch vertretbare Neu-gestaltung sowie Sicherung und Restaurierung des Kunstbesitzes der Kirche, der aus mobilen Objekten wie Altären, Statuen, Gemälden und Kirchenmöbeln, aber auch aus dem wandfesten be-deutenden gotischen Freskenschmuck des Chores besteht.

Schon Plan und Auflistung der technischen Vorhaben, die der Grazer Architekt Dipl.-Ing. Friedrich Mayer im Juli 2001 vorlegte, zeigen den großen Umfang. Es ging vor allem um die Neugestaltung der Situation des West- und des Südeinganges, um den Emporenaufgang und die Beleuchtung des Kirchenraumes.